Hallo Helge, Du selbst weist genau, wie geduldig Papier gerade bei uns ist :-). Nach meiner Auffassung kann es nur einen Gründungsparteitag geben und der scheint auf März datiert zu sein. Deine Feststellung in ehren, aber glaubst Du wirklich, dass sich alle Journalisten irren? Gruß Wolfgang (S-H) ----- Original Message ----- From: <helge.meves@web.de> To: <wahlalternative-transparent@yahoogroups.de> Sent: Wednesday, August 09, 2006 4:02 PM Subject: Re zu Edith: [wahlalternative-transparent] Ramelow gibt Fusion von WASG und Linkspartei.PDS für März 07 bekannt!
Hallo Edith,
der letzte Woche in der Steuerungsgruppe gemachte Vorschlag mit dem Ablauf "1. Parteitag 2007 - Urabstimmung - 2. Parteitag 2007" ist seit Monaten der durch bei de Parteivorstände debattierte und auch veröffentliche Diskussionsstand (vgl. z.B. auch "neue linke" 2, Seite 5 von Juni). Die von Dir jetzt ins Gespräch gebrachte Interpretation, wonach es den abschließenden Gründungsparteitag schon im März geben solle, teile ich aus diesen Gründen nicht. Ich denke eher, dass die darüber berichtenden Journalisten nicht recht durchsehen, sprich: nicht mal den veröffentlichten Verhandlungsstand http://www.w-asg.de/820.html kennen. Dann kann es auch dazu kommen, dass man bei der Benennung des 1. und 2. Parteitages 2007 etwas durcheinander bringt.
danke für die Veröffentlichung des kompletten Ramelow-Interviews. Allerdings kann ich nicht Deinem Versuch folgen, die Aussagen zu verdrehen: Ramelow spricht ganz eindeutig von einem (!) Vereinigungsparteitag (!) im März. Danach soll sie neue Partei in die Bremer Bürgerschaft einziehen.
Der Fahrplan der Steuerunggruppe sieht - wie Du selbst beschrieben hast - etwas anderes vor. Zwei parallele Parteitage, die zu Programm und Statut beschließen, danach eine Urabstimmung in beiden Parteien, anschließend im Juni einen Vereinigungsparteitag. Die Partei wäre dann im Sommer 07 gegründet. Keinesfalls könnte sie vorher als neue Partei in die Bremer Bürgerschaft einziehen.
Interessant in dem Ramelow - Interview ist zudem die positive Bewertung der Regierungsbeteiligungen in Berlin und MV, der Wille, diese Politik fortzusetzen, in neue Regierungen einzutreten und alle abweichenden Meinungen als Sektierer auszugrenzen.
Du schreibst "Warum muss man(n)/frau so etwas immer aus der ach so feindlichen Presse erfahren? WASG und L.PDS sind sich in einem schon sehr ähnlich, die Basis erfährt alles zum Schluss!" Darauf kann ich nur antworten, dass das darin liegt, dass die sog. Basis offenbar nicht die Website zum Parteibildungsprozeß kennt http://www.w-asg.de/820.html und deshalb noch nicht mitbekommen hat, daß dort alle Dokumente, Protokolle und Sofortinfos der Treffen veröffentlicht sind ;-)
Ich versuche mal nachzutragen. Vorschläge der Steuerungsgruppe zum Zeitplan wurden in "neue linke" 2 vor zwei Monaten und Detaillierter letzte Woche auf der WASG-Website veröffentlicht und über den Gremienverteiler versandt. Ich hänge die Sofortinfo und den Überblick hier noch mal als .pdf an.
Dass Edith nun ohne Kenntnis des Ramelow-Interviews Zeter und Mordio schreit http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/864/32/, ist nicht richtig neu. Nichtsdestotrotz liegt sie da aber falsch. Das onlien nicht greifabre Interview mit Ramelow habe ich ebenfalls mal angehängt. Edith schreibt:
"Mit seinen Aussagen weicht Ramelow von der seitens des Bundesvorstands der WASG und der Steuerungsgruppe im Parteibildungsprozess bekannt gegebenen Zeitplanung ab. Diese sieht einen Gründungsparteitag im Juni 07 vor. Da Ramelow selbst Mitglied der Steuerungsgruppe ist, sind seine Äußerungen Hinweise auf Vorentscheidungen, die der Mitgliedschaft bislang vorenthalten wurden. Die Steuerungsgruppe ist gefordert eine Klarstellung vorzunehmen. Fakt ist, dass der Zeitplan für den Parteibildungsprozess eine frühere Verschmelzung der beiden Parteien nur auf Kosten der ohnehin schon geringen Einflussmöglichkeiten der Mitglieder und der Gremien beider Parteien zulassen würde." URL: http://www.linkezeitung.de/cms/content/view/864/32/
Dazu nur kurz: aus der anhängenden Sofortinfo und dem Überblick zum Parteibildungsprozeß ist klar ersichtlich, daß - neben den Debatten und Konferenzen um den Parteibilduingsprozeß - für das nächste Jahr u.a. zwei Parteitage vorgeschlagen wurden: einer im März und einer im Mai/Juni. Auf dem ersten parallelen Parteitag 2007 liegen beiden Parteien Anträge vor, die Parteibildung zu beschließen. Danach könnte die parallele Urabstimmung bei den Mitgliedern beider Parteien stattfinden und im Mai/Juni dann der zweite Parteitag mit den Gremienwahlen. Dieses Verfahren entspricht dem, was der Bundsparteitag in Ludwigshafen beschlossen hat.
Ich selbst sehe darum auch keine Notwendigkeit für eine Klarstellung der Steuerungsgruppe, wie sie Edith fordert, lasse mich aber von besseren Argumenten überzeugen.
Die einen werden bei Tempoüberschreitung geblitzt und müssen zahlen, hier müssen die anderen zahlen! Schon gut, wenn man einen Freibrief hat.
Warum muss man(n)/frau so etwas immer aus der ach so feindlichen Presse erfahren? WASG und L.PDS sind sich in einem schon sehr ähnlich, die Basis erfährt alles zum Schluss!
Ramelow gibt Fusion von WASG und Linkspartei.PDS für März 07 bekannt!
von Edith Bartelmus-Scholich , 08.08.2006
Der Fusionsbeauftragte der Linkspartei.PDS hat in einem morgen in der Märkischen Oderzeitung erscheinenden Interview gesagt, dass der Gründungsparteitag der neuen Linken Partei aus WASG und Linkspartei.PDS im März 07 in Bremen stattfinden soll. Damit soll mitten im Bremer Bürgerschaftswahlkampf ein Zeichen gesetzt werden. Kurz darauf soll die neue linke Partei in das erste westdeutsche Landesparlament einziehen.
Gleichzeitig betonte Ramelow, dass die neue Partei sich nicht als Oppositionspartei verstehen wolle, sondern durchaus Regierungsbeteiligung anstrebe, "wenn die Bedingungen stimmen". Auf die Frage nach der zukünftigen Parteispitze angesprochen, antwortete er, dass er eine Kandidatur Oskar Lafontaines zum Parteivorsitzenden unterstützen werde. Die neue Partei solle allerdings eine Doppelspitze erhalten.
Mit seinen Aussagen weicht Ramelow von der seitens des Bundesvorstands der WASG und der Steuerungsgruppe im Parteibildungsprozess bekannt gegebenen Zeitplanung ab. Diese sieht einen Gründungsparteitag im Juni 07 vor. Da Ramelow selbst Mitglied der Steuerungsgruppe ist, sind seine Äußerungen Hinweise auf Vorentscheidungen, die der Mitgliedschaft bislang vorenthalten wurden. Die Steuerungsgruppe ist gefordert eine Klarstellung vorzunehmen. Fakt ist, dass der Zeitplan für den Parteibildungsprozess eine frühere Verschmelzung der beiden Parteien nur auf Kosten der ohnehin schon geringen Einflussmöglichkeiten der Mitglieder und der Gremien beider Parteien zulassen würde.
Frankfurt (Oder) (MOZ) Der Vereinigungsparteitag von Linkspartei.PDS und WASG soll im März 2007 in Bremen stattfinden. Das sagte der Fusionsbeauftragte der Linkspartei.PDS, Bodo Ramelow, der MOZ. Zugleich sprach er sich für die Kandidatur von Fraktionschef Oskar Lafontaine für den Vorsitz der neuen linken Partei aus. "Ich hielte ihn für einen guten Vorsitzenden." Der andere Posten in der geplanten Doppelspitze solle von einem Ostdeutschen besetzt werden, forderte Ramelow.
Ihr kämpft seit Ludwigshafen gegen eine gut geschmierte PDS-Kultur in der WASG.
Hallo Karsten Dörre, ein weiterer richtiger Aspekt. Warum dieses einige hier im Forum nicht begreifen? Blauäugig? Ich denke dieser an den Tag gelegte Fatalismus zur SED/PDS ist einfach Methode! Eingetrichterte SED Kaderschule: Ins lächerliche ziehen - um den argumentativ erhaltenen Treffer zu verbergen! Wird übrigens in (der "kleinen DDR") Brandenburg permanent praktiziert! N.B.Gillmeister
bootheven <wasg.total@freenet.de> schrieb: Hier scheint mir wirklich eine Blauäugigkeit zur PDS zu bestehen.
Jeder von der PDS, der sich in der Öffentlichkeit äußert ohne vorherige Absprache mit Vorständen wird als Einzelgänger/Quertreiber diffamiert. Zudem kommt die Kasseler Erklärung nun bei mindestens 50000 PDS-Mitgliedern im Osten nicht an, da die nur die Informationen ihrer Präsidien und Vorstände lesen bzw. glauben. Die sind hier im Osten durch die DDR kapitalismusgeschädigt! Alle die anders denken und sprechen sind "Feinde" der Idee des Sozialismus. Somit auch WASG- Mitglieder, die dem Mammon "vereinigte Linke" kritisch hinterfragen. Und zu guter Letzt wird in den Medien stehen, dass WASG- Bundesvorstände die 200 Leutchen von Kassel als das bezeichnen was sie sind, eben nur 200 Leutchen die sich ihren Unmut Luft verschaffen.
Ihr kämpft seit Ludwigshafen gegen eine gut geschmierte PDS-Kultur in der WASG.
Wenn Berlin und MeckPom nicht zur Wahl antreten dürfen, dann ist der Name WASG gestorben! Danach kommt nur noch die Alibiveranstaltung des Vereinigungsrituals und der völlig neue Name der neuen Partei "Die Linke".
Karsten Dörre
--- In wahlalternative-transparent@yahoogroups.de, "d.kischkel@t..." <d.kischkel@t...> schrieb: > > casablanca111x schrieb: > > Hallo Detlef, > > > > viel mehr hatte ich auch nicht erwartet. Schließlich war auf dem Treffen ja auch die PDS mit dabei, was ich schon sehr merkwürdig finde. > > > > Mal gut, dass ich mir den Weg nach Kassel erspart habe. > > > > Gruß > > > > Marion Landsrath > > > > > Hallo Marion, > > Du wirst es nicht glauben, aber der Vertreter der PDS, der die > Gelegenheit hatte, ein Eröffnungsplädoyer zu halten, war noch der > Lichtstrahl in der Dunkelheit. > Er griff die Handlungsweisen seiner Parteihäuptlinge direkt und offen an > und war einer der wenigen mutigen "WASGler", die sagten, was Sache ist. > Wenn alle so wären, wie dieser gute Mann, dann nichts wie rein in die > PDS. Könnten wir solche sammeln und die Unseren, die nicht die Hose bis > zum Kragenbund voll haben, dann wäre das eine klasse Truppe. > > Mit den besten Grüßen > Detlef > > --- In wahlalternative- transparent@yahoogroups.de, "d.kischkel@t..." <d.kischkel@t...> schrieb: > > > >> Hallo Leute, > >> > >> man möge mir verzeihen, aber mein Eindruck von dem Treffen war der eines > >> Meetings ohne wirklich zündende Ideen. > >> Statt mit Energie aufzustehen und kund zutun, dass wir die WASG sind und > >> die Fusionisten die Opposition repräsentieren, > >> akzeptierte man anscheinend die von den LiPa-Leuten und vom BuVo als > >> deren Handlanger uns zugesprochene Rolle als > >> Aschenputtel der WASG. Es war fast ausschliesslich die Rede davon, in > >> der WASG zu bleiben und eine Art "Wirtschaftsweg" > >> der "Autobahn" der Fusionisten gegenüberzustellen, in dem man unterhalb > >> der offiziellen Parteilinie irgendwelche "Turnübungen" > >> vollzieht. [...] > >> > > > > Yahoo! Groups Links > > > > >
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